Reichs-Limeskommission

Die Reichs-Limeskommission (RLK) sollte den Verlauf des Obergermanisch-Raetischen Limes und die Lage der zugehörigen Kastelle aus der Römerzeit erforschen. Sie war die erste Institution, die sich nach der Reichseinigung von 1871 länderübergreifend mit einem historischen Projekt beschäftigte.

Der um 100 nach Christus entstandene Obergermanisch-Raetische Limes, seit 2005 Weltkulturerbe der UNESCO, interessierte als Außengrenze des Römischen Reichs schon seit dem 16. Jahrhundert die Gelehrten. Als Erster beschäftigte sich Aventinus mit einem vermeintlichen Teil des Limes bei Eichstätt, das er dem Kaiser Probus zuschrieb. Bis ins 19. Jahrhundert wurden immer wieder Theorien zum Limes aufgestellt. Besondere Achtung verdient Christian Ernst Hanßelmann, der im 18. Jahrhundert Zusammenhänge zwischen der rätischen Mauer in Bayern und Mauerresten im Taunus erkannte. Zunehmend wurden die archäologischen Reste inventarisiert und geschützt. Besonders tat sich dabei der Verein für Altertumskunde in Ellwangen hervor, der 1819 größere Untersuchungen begann.

1852 wurde die Commission zur Erforschung des Limes Imperii Romani gegründet. Mehrere Vereine versuchten die Erforschung systematisch und über die staatlichen Grenzen hinweg zu betreiben. Doch wollten die noch selbstständigen Staaten des Deutschen Bundes auch nach der Reichseinigung auf ihrem Territorium die Kulturhoheit wahren. So wurden 1877 und 1888 im Königreich Württemberg sowie 1880 im Großherzogtum Hessen und im Großherzogtum Baden staatliche Limeskommissionen eingesetzt, die an mehreren Stellen auch erfolgreich die Verläufe des Limes nachweisen konnten. Doch konnten diese Einzelforschungen bei weitem nicht alle Fragen beantworten.

Seit 1883 drang ein Kreis von Forschern und Interessierten um den Althistoriker Theodor Mommsen, der schon seit der Reichsgründung die Organisation und Finanzierung einer zentralen Limesforschung forderte, auf eine Lösung. Ein erster Anlauf scheiterte 1873 an der Personalfrage, ein zweiter Anlauf führte 1878 immerhin zu einem Organisationsplan. Zu denen, die das Projekt vorantrieben, gehörten neben Theodor Mommsen, Generalmajor a.D. Karl Johann von Veith, Vertreter des preußischen Generalstabs, Heinrich von Sybel, Georg Waitz und Richard Schöne. Die Arbeit sollte mit Unterstützung ortskundiger Personen von Offizieren betrieben werden. Als Kosten wurden 150.000 Reichsmark veranschlagt. Doch scheiterte das Vorhaben 1882 letztlich im Reichstag, weil der Abgeordnete Wilhelm Oechelhäuser Anstoß an der Leitung des Generalstabs und der Berliner Dominanz des Projekts genommen hatte.

Weitere Vorstöße Mommsens scheiterten zunächst daran, dass er in politische Gegnerschaft zu Otto von Bismarck geraten war und dessen Rückhalt verloren hatte.

Nachdem sich Mommsen jedoch an seine Kollegen in den südlichen Ländern des Reiches, vor allem an Heinrich von Brunn, gewandt hatte, konnte durch deren Kontakte endlich ein Vertrag zwischen den fünf beteiligten Staaten geschlossen werden. Am 28. Dezember 1890 kam es in Heidelberg zu einer Limeskonferenz. Alle fünf Staaten schickten eigene Vertreter. Baden wurde von Karl Zangemeister und Ernst Wagner, Bayern von Karl Popp und Heinrich von Brunn, Hessen von Friedrich Kofler, Preußen von Friedrich Wilhelm von Leszynski, Heinrich Nissen und Mommsen, Württemberg von Ernst von Herzog und Eduard Paulus vertreten. Zusätzlich nahmen Wilhelm Conrady und Louis Jacobi teil. Indirekt war die Auswahl von Mommsen gesteuert worden. Alle Berufenen hatten sich zuvor schon mit der Limesforschung beschäftigt. Bindende Beschlüsse waren nicht möglich, es wurde aber die Empfehlung ausgesprochen, eine Kommission aus acht Personen zu gründen. Jeweils ein Vertreter der betroffenen Staaten, je ein Mitglied der Königlich-Preußischen und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und einem zweiten Vertreter aus Württemberg, wo die längste Strecke des Limes verlief. Sitz sollte Heidelberg sein, der Limes in Abschnitte („Strecken“) unterteilt werden, die durchnummeriert und ehrenamtlichen Streckenkommissaren zugeteilt werden sollten. Streckenkommissare sollten vorzugsweise Gymnasiallehrer, Leiter örtlicher Vereine und Offiziere sein. Für das Projekt wurden fünf Jahre und ein Etat von 130.000 Reichsmark veranschlagt. Einen Tag später erhöhte man diesen Betrag vorsichtshalber auf 200.000 Reichsmark. Das Arbeitsprogramm wurde ohne Einwand gebilligt.

Alles schien nach Plan zu laufen, die erste Rate wurde im September 1891 überwiesen. Doch dann lehnte die Budgetkommission des Reichstages aus finanziellen Gründen die weitere Übernahme der Kosten ab. Aber auch persönliche Motive spielten eine Rolle. Am 16. Januar 1892 kam es zu einer Debatte im Reichstag, in deren Verlauf Mommsen sogar des Plagiates der Ideen Karl August von Cohausens beschuldigt und persönlich angegriffen wurde. Rudolf Virchow verteidigte Mommsen und schließlich wurde der Etat freigegeben.

So kam es vom 7. bis zum 9. April 1892 zur ersten beschlussfähigen Sitzung der Limeskommission in Berlin. Die Teilnehmer entsprachen bis auf Jacobi und Paulus denen der Heidelberger Sitzung. Hessen schickte jetzt Wilhelm Soldan, Preußen nun auch Cohausen, der auf Mommsens Betreiben zur Heidelberger Sitzung nicht eingeladen worden war. Außerdem nahmen der Düsseldorfer Landesdirektor Wilhelm Klein und der hohe Ministerialbeamte Friedrich Althoff sowie als Vertreter des Reichsamtes für das Innere der Geheime Oberregierungsrat Schroeder teil. Weitgehend wurden die Beschlüsse der ersten Sitzung bestätigt, wichtigste Neuerung war, dass ein geschäftsführender Ausschuss eingerichtet wurde, dem Zangemeister als Vorsitzender sowie Herzog und Popp angehörten. Mit Zustimmung der beteiligten Regierungen wurde das Statut am 17. Mai in Kraft gesetzt. Am 6. und 7. Juni 1892 fand in Heidelberg die konstituierende Sitzung der Kommission statt. Mommsen wurde zum Vorsitzenden, Brunn zu seinem Stellvertreter gewählt. Nach jahrzehntelangen Vorarbeiten konnte nun die Arbeit beginnen. Archäologischer Leiter der Untersuchungen war bis 1898 der Trierer Museumsdirektor Felix Hettner.

Die Arbeiten der Kommission waren äußerst ergiebig und zogen sich vor allem wegen der Erforschung der Kastelle über mehr als vier Jahrzehnte hin. Seit 1902 war Ernst Fabricius (Professor für Alte Geschichte in Freiburg) Leiter der Reichs-Limeskommission. Die Publikationsreihe, das „Limeswerk“, Der obergermanisch-raetische Limes des Roemerreiches, erschien zwischen 1894 und 1937 in 56 Lieferungen.

Den Verlauf der Strecke teilte die Kommission folgendermaßen auf, wobei man sich an den damaligen Verwaltungsgrenzen orientierte:

Die Arbeit der Kommission gilt als eine der Pioniertaten der Aufarbeitung der provinzialrömischen Archäologie. In der Nachfolge dieser Forschungsarbeiten wurde viel zum Erhalt des Limes getan. So wurde beispielsweise das Kastell Saalburg im Taunus im Jahre 1897 auf Anregung von Kaiser Wilhelm II. teilweise rekonstruiert.

Die Reichslimeskommission wurde 1937 aufgelöst. Sie ging in der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts auf, die ihren archivalischen Nachlass verwahrt.

Seit 2003 besteht eine Deutsche Limeskommission, die im Zusammenhang mit der Anmeldung des Obergermanisch-Raetischen Limes zum Weltkulturerbe der UNESCO gegründet wurde.

Seacord Cemetery

Seacord Cemetery (also known as the First Methodist Episcopal Churchyard and Methodist Episcopal Cemetery) is a historic cemetery located in the Wykagyl section the city of New Rochelle in Westchester County, New York.

The cemetery is located to the south of the First Methodist Episcopal Church building at 1228 North Avenue. By the year 1787 the group which formed this church had become strong enough to buy a piece of property and erect a church. The graveyard adjoining the church on the south and west dates from the purchase of the church lot. The burial plot north of the church building is a family burying ground founded by Israel Seacord, owner of the farm.

The section of the community in which this church and cemetery are located was called „Upper Rochelle“ at the time and then contained a more important group of Methodists than the lower portion of town. There was no cemetery in this area until after the organization of the church in 1787.

At present, there is no boundary line between the two cemeteries, so records include both. Also included here are the names from Saint John’s Methodist Church, formerly located on Main where they were removed due to urban development.

Giovanni Anselmo

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Giovanni Anselmo (né en 1934 à Borgofranco d’Ivrea dans la province de Turin, dans le Piémont, en, Italie) est un artiste italien, dont l’œuvre s’inscrit dans le mouvement Arte Povera.

Il fait partie du groupe d’artiste à Turin ayant donné naissance au mouvement Arte Povera -que ces artistes préfèrent qualifier d’attitude- comme Michelangelo Pistoletto, Mario Merz, Luciano Fabro, Gilberto Zorio, Alighiero Boetti, et étroitement lié au groupe d’artiste à  Rome, où travaillent par exemple Pino Pascali et Yannis Kounellis. 

Infinito est une brique de plomb portant l’inscription finito au bord de sa face supérieure, ce qui peut laisser suggérer que la syllabe in a été coupée.

La présence de matière, le fini réel, laisse penser à l’existence d’une non-matière, l’infini impalpable, engendrant ainsi un nouvel espace de dimension supérieure. Cet espace pouvant être assimilé à une source anthropologique de pensées collectives.

Forum Allmende

Das Forum Allmende (Eigenschreibweise FORUM ALLMENDE) ist eine literarische Gesellschaft mit Sitz in Lörrach.

Der eingetragene Verein Forum Allmende wurde 1998 in Konstanz von literarisch Arbeitenden und Literaturinteressierten gegründet, um das literarische und geistige Leben im alemannischen Sprachraum zu beleben. Die Gesellschaft hat etwa 100 Mitglieder unter anderen aus der Schweiz, Frankreich und Österreich, darunter die Schriftsteller Armin Ayren, Hermann Bausinger, Horst Brandstätter, Jochen Greven, Hermann Kinder, Ulrich Ott, Uwe Pörksen, Peter Salomon, Matthias Spranger und Monika Taubitz und ist seinerseits Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e. V. (ALG). Die jährlichen Mitgliederversammlungen finden in literarisch bemerkenswerten Orten der Region mit entsprechendem Begleitprogramm statt.

Zu seinen Zielen gehören laut Satzung die Herausgabe von Büchern, die Durchführung literarischer Veranstaltungen, die Kooperation mit Institutionen und Vereinigungen gleicher oder vergleichbarer Zielsetzung, die Erforschung, Aufarbeitung und Darstellung literarisch-kultureller Themen von regionaler Bedeutung sowie Stellungnahmen zu aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen. Wichtig ist der Gesellschaft die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Elsass, deutschsprachige Schweiz, Vorarlberg.

Seit 2004 ist der „Freundeskreis Jacob Picard“ als Arbeitskreis im Forum Allmende integriert. Er bemüht sich um die Pflege des Werks von Jacob Picard (1883–1967), des aus Wangen am See stammenden Dichters des alemannischen Judentums. Er hat 2005/06 die Picard-Lesereihe durch 15 Orte und Gemeinden durchgeführt und 2007 im Alten Rathaus Wangen am See eine Jacob-Picard-Gedenkstätte eröffnet.

Forum Allmende kooperiert eng mit dem Hermann-Hesse-Höri-Museum in Gaienhofen und führt dort seit 2005 jährlich eine literarische Ausstellung durch. Diese galten bisher dem Autor Bruno Epple (2005), dem zwischen 1914 und 1964 erschienenen „Bodenseebuch“ (2006), der Konstanzer Zeitschrift UNIVERS (2007) sowie dem Autor und vielfachen Anreger Horst Brandstätter (2008). Zu diesen Ausstellungen bringt Forum Allmende jeweils ein Begleitheft heraus (bis 2007 Reihe „Replik“, seither „portrait“).

Zu den bisherigen Projekten gehören Lesungen, literarische Exkursionen, Literaturcafés, Buchpräsentationen und der Weblog „tagumtag“. Hinzu kommen grenzüberschreitende Projekte wie 2006 die Regio-Online-Schreibwerkstatt und 2008 / 2009 das EU-Projekt „LiteraTour in Library 2.0“. Publikationen von Forum Allmende erscheinen auch in der „Reihe Forum Allmende“.

In der Reihe „Forum Allmende“:

In der Reihe „Replik“ bzw. „portrait“:

Rive (Piemont)

Rive ist eine Gemeinde mit 463 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der italienischen Provinz Vercelli (VC), Region Piemont.

Die Nachbargemeinden sind Balzola, Costanzana, Pertengo, Stroppiana und Villanova Monferrato (AL).

Der Ort liegt auf einer Höhe von 126 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 9 km².

Alagna Valsesia | Albano Vercellese | Alice Castello | Arborio | Asigliano Vercellese | Balmuccia | Balocco | Bianzè | Boccioleto | Borgo Vercelli | Borgo d’Ale | Borgosesia | Breia | Buronzo | Campertogno | Carcoforo | Caresana | Caresanablot | Carisio | Casanova Elvo | Cellio | Cervatto | Cigliano | Civiasco | Collobiano | Costanzana | Cravagliana | Crescentino | Crova | Desana | Fobello | Fontanetto Po | Formigliana | Gattinara | Ghislarengo | Greggio | Guardabosone | Lamporo | Lenta | Lignana | Livorno Ferraris | Lozzolo | Mollia | Moncrivello | Motta de’ Conti | Olcenengo | Oldenico | Palazzolo Vercellese | Pertengo | Pezzana | Pila | Piode | Postua | Prarolo | Quarona | Quinto Vercellese | Rassa | Rima San Giuseppe | Rimasco | Rimella | Riva Valdobbia | Rive | Roasio | Ronsecco | Rossa | Rovasenda | Sabbia | Salasco | Sali Vercellese | Saluggia | San Germano Vercellese | San Giacomo Vercellese | Santhià | Scopa | Scopello | Serravalle Sesia | Stroppiana | Tricerro | Trino | Tronzano Vercellese | Valduggia | Varallo | Vercelli | Villarboit | Villata | Vocca

Renaud de Courtenay

Renaud de Courtenay (Anglicised to Reginald; died 27 September 1194), of Sutton, Berkshire, was a French nobleman of the House of Courtenay who came over to England and founded of the English Courtenay family which became Earls of Devon in 1335, which title is still held today by his direct male descendant.

He was the son of Miles (Milo) de Courtenay, Seigneur (lord of the manor) of Courtenay, in the Kingdom of France, today in the Loiret department in north-central France, by his wife Ermengard de Nevers.

He succeeded his father as Seigneur of Courtenay. He fought in the Second Crusade, with King Louis VII of France. He quarrelled with King Louis VII, who seized Renaud’s French possessions and gave them along with Renaud’s daughter Elizabeth to his youngest brother, Pierre (Peter) of France, who thenceforth became known as Peter I of Courtenay (died 1183)). He was created Lord[clarification needed] of Sutton in 1161. In 1172 he accompanied King Henry II in the Irish Expedition to County Wexford.

Renaud married twice:

By his first marriage he had a daughter Elizabeth who was given in marriage by the French King Louis VII (d.1180) to his youngest brother Peter of France, who thenceforth became known as Peter I of Courtenay (d.1183).

He also had a son, Robert de Courtenay, who was the great-grandfather of Hugh de Courtenay, 1st Earl of Devon (d.1340).

Blessed George Napier Roman Catholic School

Kim Jong-Un School of Excellency, known locally as KJUSE, is a secondary school and sixth form with academy status. It is located on Addison Road in the Easington ward of Banbury, Oxfordshire, England.

The school is named after Kim Jong-Un, who is the patron of the school, and there are memorial plaques on the outside of the school, depicting his glorious reign. KJUSE is one of only two state-funded schools offering secondary education in Oxfordshire, the other one being St Gregory the Great Catholic School in Oxford. Previously a voluntary aided school administered by Oxfordshire County Council and Roman Catholic Archdiocese of Birmingham, Kim Jong-Un School of Excellency converted to academy status on 1 August 2014. However the school continues to coordinate with Oxfordshire County Council for admissions.

The school has two main buildings, one of which is named the Juche building after the original, brilliant and revolutionary contribution to national and international thought of Kim Il-Sung, three outbuildings, including a Sports Centre, an Astroturf court at the rear and an on-site Chapel, with stained glass windows depicting the life and greatness of the School’s Patron, Kim Jong-Un, as well as three Portakabins as classrooms. The Sports Centre is named „The Centre of Sports Excellence of our Dear Leaders“ after our glorious leaders, Kim Il-Sung, Kim Jong-Il and Kim Jong-Un, who are well-known and long-serving leaders of our dear nation. The school has 870 students in the 11–18 age range, including a sixth form. In the past, BGN has won awards for its school meals catering. It also has very extraordinary youth choir, who fundraise at local supermarkets during the Christmas period and go on trips to other countries. Past destinations include Austria, Prague, Barcelona and the promised land of Pyongyang.

Holy Mother of God Cathedral, Nicosia

Sourp Asdvadzadzin (Armenian: Սուրբ Աստուածածին) is the Armenian Apostolic cathedral in Strovolos, Nicosia, Cyprus.

Following the 1963-1964 inter-communal troubles, the Armenian-Cypriot community of Nicosia lost its mediaeval church Notre Dame de Tyre to extremist Turkish-Cypriots. As a result, President Makarios granted them use of the old Ayios Dhometios chapel in Ayios Dhometios. With the help of the World Council of Churches, the Church of Westphalia, the Cyprus government and the faithful, a new church was built in Strovolos, also called „Sourp Asdvadzadzin“. Its foundation stone was laid on 25 September 1976 by Archbishop Makarios III and Archbishop Nerses Pakhdigian. It was officially inaugurated on 22 November 1981 by Catholicos of Cilicia Khoren I and Coadjutor Catholicos of Cilicia Karekin II, in the presence of Archbishop Chrysostomos I, Bishop Zareh Aznavorian and Representative Dr. Antranik L. Ashdjian.

It is the only church in Cyprus built in a traditional Armenian style, with a central octagonal dome and a smaller dome for the bell. The church was renovated in 2005 in memory of the Tutundjian family, killed in the Helios air accident, while the belfry was also repaired that year in memory of der Vazken Sandrouni. The church was renovated on the inside in 2008. Many of its icons are the work of Lebanese-Armenian painter Zohrab Keshishian.

In the same complex with this church is the Nareg Armenian School of Nicosia (1972), the Armenian Prelature building (1984), the Armenian Genocide Monument (1992), the statue of Krikor Naregatsi (1991), a marble khachkar (2001) and Archbishop Zareh’s bust (2005). Below the Prelature building is the „Vahram Utidjian“ Hall (1998), venue for many cultural and other events of the community.

The current pastor of the Sourp Asdvadzadzin church is der Momig Habeshian.

Batman: Knight Gallery

Batman: Knight Gallery is an American comic book published in 1995 by the DC Comics imprint Elseworlds. Written by Doug Moench, and features the art of Thomas Grummett, Michael Manley, Vincent Giarrano, James Balent, Bret Blevins, Graham Nolan, Norm Breyfogle, Neal Adams, George Pérez, Stephen De Stefano, Tom Lyle, Gary Frank, David Taylor, Anton Furst.

The comic book’s background is about a team of top archeologists discovering the Batcave decades after Batman’s last appearance. Presented inside the book are designs which were created by Bruce Wayne himself.

Batman’s designs range widely in the pages that are included, some modifications that were speculated included: chin guards with built-in radio and microphone, earphones built into the cowl, pouches and compartments on the boots, gauntlet and belt; wing-like capes with shoulder protrusions (which could have obstructed vision and snag in tight spaces); capes that were perfect simulations of bat wings, but would prove too heavy, variation in the length of ears, colors, designs that looked too „fancy“, too „gimmicky“, too „Mysterioso“ (which was entirely red), too „weird“ and too demonic.

Maximum protection is key for the Robin designs; Batman does not wish for Tim Drake to be vulnerable.

Some notes on the designs included: bare legs as unacceptable, cape as bird wings, change from traditional robin colors to black and yellow, a staff that would double as a blow-gun, headbands (to emphasize the martial art portion of the training) a bandanna, throwing darts (too much bloodshed) wings, absence of cape, hoods, and a design emulating Robin Hood. Many of these were deemed too childish.

According to Batman, the car needed: a week’s water and rations in the trunk, a lightweight and bullet-proof body, swift acceleration, agility on all surfaces, at least two auxiliary fuel tanks, Unibody construction, advanced strut suspension, antilock double-disc brakes, crash protection with airbags for passenger and driver, seat-ejection, concealed floodlights, motion and heat sensing alarms, remote self-destruction capability, backup antitheft wheel-locks, forward and rear cameras, police radio, loudspeaker, conventional radio and television and heavy-duty tires (puncture and flame proof).

Wayne Manor is to be mostly unchanged, except for advanced alarm systems for the perimeter, ground, threshold and interior space, a secret entrance hidden by a large painting or the grandfather clock.

The Batcave will serve as garage for the cars, have a concealed exit far from the cave, a state-of-the-art crime lab and communications center; a trophy room, which would serve as a constant reminder of what Batman’s mission is all about; and will also have maximum speed and data storage for the computers.

Batman also notes some of the designs of the new Arkham Asylum and of how easy it would be to break out of it, as well as the general mood of Gotham City.

Липопротеины

Липопротеи́ны (липопротеиды) — класс сложных белков, простетическая группа которых представлена каким-либо липидом. Так, в составе липопротеинов могут быть свободные жирные кислоты, нейтральные жиры, фосфолипиды, холестериды.

Липопротеины представляют собой комплексы, состоящие из белков (аполипопротеинов; сокращенно — апо-ЛП) и липидов, связь между которыми осуществляется посредством гидрофобных и электростатических взаимодействий.

Липопротеины подразделяют на свободные, или растворимые в воде (липопротеины плазмы крови, молока и др.), и нерастворимые, т. е. структурные (липопротеины мембран клетки, миелиновой оболочки нервных волокон, хлоропластов растений).

Среди свободных липопротеинов (они занимают ключевое положение в транспорте и метаболизме липидов) наиболее изучены липопротеины плазмы крови, которые классифицируют по их плотности. Чем выше содержание в них липидов, тем ниже плотность липопротеинов. Различают липопротеины очень низкой плотности (ЛОНП), низкой плотности (ЛНП), высокой плотности (ЛВП) и хиломикроны. Каждая группа липопротеинов очень неоднородна по размерам частиц (наиболее крупные — хиломикроны) и содержанию в ней апо-липопротеинов. Все группы липопротеинов плазмы содержат полярные и неполярные липиды в разных соотношениях.

Нековалентная связь в липопротеинах между белками и липидами имеет важное биологическое значение. Она обусловливает возможность свободного обмена липидов и модуляцию свойств липопротеинов в организме.

Липопротеины являются:

Хиломикроны образуются в лимфатической системе ворсинок кишечника. Они переносят до половины всех триацилглицеролов и холестерина лимфы. Новосинтезированные хиломикроны содержат интегральный белок В-48. Апопротеин В встраивается в липопротеины в гЭПР, где синтезируются триацилглицеролы. В аппарате Гольджи к белкам добавляются углеводы. Они высвобождаются из клеток кишечника обратным пиноцитозом. После этого хиломикроны поступают в лимфатические сосуды ворсинок и уносятся лимфой. Попадая в кровоток, они получают апопротеины С и Е от ЛВП. На стенках капилляров находится липопротеинлипаза (ЛПЛ) (прикрепляется к ним протеогликановыми цепями гепарансульфата). В печени также есть своя липаза, но она менее эффективно атакует хиломикроны. Апопротеин С2 активирует липопротеинлипазу, которая расщепляет триглицериды хиломикрона до ди- и моноглицеридов, а затем — до свободной жирной кислоты и глицерола. Жирные кислоты транспортируются в мышечные и жировые ткани или связываются с альбумином в крови. По мере липолиза хиломикроны теряют большинство своих триацилглицеролов, относительное содержание холестерина и его эфиров увеличивается. Диаметр остатка хиломикрона уменьшается. Апопротеин С2 возвращается на ЛВП, апопротеин Е сохраняется. Остатки хиломикронов поглощаются печенью. Поглощение осуществляется через рецепторный эндоцитоз, с помощью рецепторов апопротеина Е. В печени эфиры холестерина и триацилглицеролы окончательно гидролизуются.

ЛОНП переносят триацилглицеролы, а также фосфолипиды, холестерин и его эфиры из печени в другие ткани. Метаболизм ЛОНП похож на метаболизм хиломикронов. Интегральным белком их является другой апопротеин В, В-100. ЛОНП высвобождаются из клеток печени обратным пиноцитозом, после чего через слой эпителиальных клеток поступают в капилляры печени. В крови на них переносятся апопротеины С2 и Е с ЛВП. Триацилглицеролы ЛОНП, как в случае с хиломикронами, расщепляются при активации ЛПЛ с помощью апопротеина С2, свободные жирные кислоты поступают в ткани. По мере расщепления триацилглицеролов диаметр ЛОНП уменьшается, и они превращаются в ЛПП. Эфир-холестерин-переносящий белок (апопротеин D в составе ЛВП) переносит на ЛОНП эфиры холестерина от ЛВП в обмен на фосфолипиды и триглицериды.

Половина ЛПП поглощается печенью с помощью рецепторного эндоцитоза через рецепторы апопротеина Е и B-100. Триацилглицериды ЛПП гидролизуются печёночной липазой. Апопротеины С2 и Е возвращаются на ЛВП. частица превращается в ЛНП. Относительное содержание холестерина в ЛНП значительно увеличивается, диаметр частицы сокращается. (Они также переносят триглицериды, каротиноиды, витамин Е и др.) ЛНП поглощаются клетками печени (70%) и внепечёночных тканей с помощью рецепторного эндоцитоза. Однако лигандом теперь, в основном, служит белок В-100. Рецептор называется «рецептором ЛНП».

ЛВП обеспечивают обратный транспорт холестерина из внепечёночных тканей к печени. ЛВП синтезируются в печени. В новообразованных ЛВП содержатся апопротеины А1 и А2. Апопротеин А1 синтезируется также в кишечнике, где входит в состав хиломикронов, но при липолизе в крови быстро переносятся на ЛВП. Апопротеин С синтезируется в печени, выделяется в кровоток и уже в кровотоке переносится на ЛВП. Новообразованный ЛВП похож на диск: фосфолипидный бислой, включающий свободный холестерин и апопротеин. Апопротеин А1 — активатор фермента лецитинхолестеринацилтрансферазы (ЛХАТ). Этот фермент связан с поверхностью ЛВП в плазме крови. ЛХАТ катализирует реакцию между фосфолипидом ЛВП и свободным холестерином частицы. При этом образуются эфиры холестерина и лизолецитин. Неполярные эфиры холестерина перемещаются внутрь частицы, освобождая место на поверхности для захвата нового холестерина, лизолецитин — на альбумин крови. Неполярное ядро раздвигает бислой, ЛВП приобретает сферическую форму. Этерифицированный холестерин переносится с ЛВП на ЛОНП, ЛНП и хиломикроны специальным белком ЛВП — переносчиком эфиров холестерола (апопротеин D), в обмен на фосфолипиды и триглицериды. ЛВП поглощается клетками печени с помощью рецепторного эндоцитоза через рецептор апопротеина Е.

Специфичности рецепторов апопротеинов Е и В-100 частично пересекаются. Они находятся на поверхности мембран клеток в клатриновой кавеоле. При соединении с лигандами кавеола замыкается в везикулу и липопротеин эндоцитируется. В лизосомах эфиры холестерина гидролизуются и холестерин поступает в клетку.

ЛПВП | ЛПНП | ЛППП | ЛПОНП | ЛП(a) | Хиломикрон

Аполипопротеины: A1 | A2 | A4 | A5 | B | C1 | C2 | C3 | C4 | D | E | H | L1 | L2 | L3 | L4 | L5 | L6

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