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Steinkiste von Lohra

Die Steinkiste von Lohra ist ein vorgeschichtliches archäologisches Bodendenkmal in Lohra im nördlichen Mittelhessen. Es ist eines der unbekannteren Denkmäler seiner Art in Mitteleuropa und stammt aus der Zeit um 3000 v. Chr. Durch die reichlichen Keramikbeigaben nimmt es unter den Galeriegräbern der Wartberg-Kultur eine Sonderstellung ein.

Die Steinkiste von Lohra, die dem Spätneolithikum zuzuordnen ist, wurde 1931 beim Pflügen in der Flur „Gernstein“ durch den Landwirt Jakob Elmshäuser entdeckt. Als sein Pflug im Ackerboden auf einen starken Widerstand stieß, ging er der Ursache auf den Grund. Wie sich herausstellte, traf er dabei kurz unter der Oberfläche auf einen rechteckigen Sandsteinblock. Man verständigte den Spezialisten für kulturgeschichtliche Bodenaltertümer in Hessen, Prof. Dr. Gero von Merhart, der die Fundstücke von Studenten des vorgeschichtlichen Seminars der Philipps-Universität Marburg unter Leitung von Dr. Otto Uenze während einer Grabungskampagne vom 27. April bis zum 11. Mai 1931 freilegen ließ.

Die in den Boden eingelassene rechteckige Kammer maß in der Länge etwa fünf Meter und war etwa 2,2 m breit. Zwar fehlten bei der Freilegung des Grabes einige Wandsteine, doch konnte man durch die noch vorhandenen Blöcke einen rechteckigen Grundriss identifizieren. Die einzelnen Sandsteinblöcke der Megalithanlage brachten es auf eine Länge von 60 cm bis etwa einen Meter, waren 40 cm breit und maßen ungefähr 80 cm in der Höhe. Das Gewicht der Blöcke schwankte zwischen 800 und 1000 Kilogramm.

Die Anlage gliederte sich in eine Hauptkammer, die von einem Stein mit rundem Loch vom offenen Vorraum abgetrennt wurde. Das sogenannte Seelenloch besaß einen Durchmesser von ca. 30–35 cm und diente möglicherweise als Pforte zwischen der Welt der Lebenden und der Toten für die im Vorraum stattfindenden rituellen Opferhandlungen. Der Boden des in die Erde eingelassenen Grabes war mit einer 3–5 cm dicken Schicht Tonestrich ausgelegt. Es wird vermutet, dass die Abdeckung der Steinkammer aus Holz bestand. Der Fund von Steinpflaster über dem Grab und in dessen unmittelbarer Umgebung lassen darauf schließen, dass die gesamte Steinkammer einstmals von einem später eingesunkenen Steinhügel bedeckt wurde.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Funden aus dem Grab von Züschen (Schwalm-Eder-Kreis) wurden die hier Bestatteten überraschenderweise verbrannt. Den etwa 20 Toten, Männer, Frauen und Kinder, hatte man für ihre Reise in die jenseitige Welt erstaunlich viel Keramik mitgegeben, was eine Ausnahme unter den Galeriegräbern im nördlichen Hessen darstellt. Darüber hinaus wurden über 20 teilweise vollständig erhaltene Gefäße entdeckt, die auf dem Boden des Grabes von Leichenbrand umhüllt, fünf Jahrtausende fast schadlos überstanden hatten. Gehäuft liegen plastisch verzierte Henkelbecher bzw. Tassen, den Fundstücken aus dem Züschener Grab ähnelnd, vor, sowie Schalen, die zum Teil mit Füßen und Henkeln versehen waren. Unter den geborgenen Funden ist außerdem eine große doppelkonische Schüssel mit Bandhenkel und einem Muster aus stehenden und hängenden Halbbögen verziert, zu erwähnen. Neben einigen Töpfen waren im Fundgut weitere doppelkonische, jedoch nur bruchstückhaft erhaltene Gefäße enthalten. Metopenartige Ornamente und auffallende senkrechte Durchbohrungen eines Gefäßes deuten auf Einflüsse der französischen Chasséenkultur hin. Außer der Keramik liegt des Weiteren eine mit großer Sorgfalt hergestellte Serpentinaxt mit ovalem Schaftloch vor, sowie ein kleineres spitznackiges Steinbeil, eine retuschierte Kieselschieferklinge und ein Bronzeblechstück unbekannter Verwendung.

Eine Großzahl der Fundstücke wird seit 1931 im Archiv des Hessischen Landesmuseum in Kassel aufbewahrt. Der Seelenlochstein jedoch wurde auf den Hof des Landwirts gebracht, dem der Acker gehörte, und hat dort etwa 36 Jahre gelegen. Im Jahr 1967 beschlossen Gemeindevertreter und Heimatforscher dann

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, den Stein als Zeugen der frühen Besiedlung vor dem Bürgerhaus von Lohra aufzustellen. Doch kam man zu spät, der Seelenlochstein war bei Bauarbeiten auf dem Anwesen des Landwirts bereits in den Fundamenten vermauert worden.

Koordinaten:

Lewis Morris

Lewis Morris (* 8. April 1726 in Morrisania, Bronx, Provinz New York, Kolonie des Königreichs Großbritannien, heute USA; † 22. Januar 1798 in Morrisania, Bronx, Provinz New York, USA) war ein britisch-US-amerikanischer Landbesitzer und ist als Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der USA einer der Gründerväter der USA.

Lewis Morris trug den gleichen Namen wie sein Großvater und sein Vater und wurde auf dem Familienlandsitz Morrisania geboren. Der Geburtsname seiner Mutter lautete Katrintje Staats. Sein Urgroßvater Robert Morris († 1672) war über Barbados nach New York eingewandert, nachdem er in Oliver Cromwells Armee im Englischen Bürgerkrieg von 1648 gedient hatte. Er kaufte den ersten Teil Land in der Bronx, das die Grundlage für den Landsitz Morrisania wurde. Lewis Morris gleichnamiger Großvater Lewis Morris (1671–1746) erweiterte den Landsitz und baute ihn aus. Lewis besuchte die Yale University und graduierte 1746. Als sein Vater 1762 starb, erbte er den größten Teil des Landsitzes. Sein Sohn Lewis (1753–1824) war von 1794 bis 1796 Vizegouverneur des Staates South Carolina.

Da er ein prominenter Landbesitzer im kolonialen New York war, wurde Morris 1760 zum Richter des Admiralitätsgerichtshofes der Provinz New York ernannt. Als die Amerikanische Unabhängigkeitsbewegung aufkam, gab er 1774 sein Amt auf. 1769 wurde er in den Kolonialen Rat gewählt. Als der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg ausbrach, war er von 1775 bis 1777 Mitglied der New Yorker Convention (Regierung der Unabhängigkeitsbewegung). Diese wiederum entsandte Morris für genau diesen Zeitraum in den Kontinentalkongress. Im Kongress war er ein aktiver Unterstützer der Unabhängigkeit und unterzeichnete 1776 die Unabhängigkeitserklärung

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. Als sein Bruder ihn vor den Konsequenzen warnte

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, die auf die Unterzeichnung dieses aufrührerischen Dokumentes folgen würden, sagte Morris „Scheiß auf die Konsequenzen. Gib mir den Stift.“ („Damn the consequences. Give me the pen.“)

Morris kehrte 1777 nach New York zurück und arbeitete in der neuen Staatsregierung und deren Senat von 1778 bis 1781 und wieder von 1783 bis 1790. Sein jüngerer Halbbruder Gouverneur Morris wurde zu Ehren dieses Amtes benannt. Als sich die New Yorker Convention 1788 traf, um die Verfassung der Vereinigten Staaten zu ratifizieren, war er einer der Delegierten.

Morris musste den Familienlandsitz nach dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg wieder aufbauen, nachdem er von den Briten geplündert und niedergebrannt worden war, als sie New York besetzt hielten. Immer aktiv in der Gemeinschaft, war er von 1784 bis 1798 Mitglied des ersten Verwaltungsrates der New York University.

Er starb auf seinem Familiensitz und ist in der Familiengruft unter der St. Anne’s Episcopal Church in der Bronx begraben

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Jacob Garchik

Jacob Garchik (* 12. Oktober 1976 in San Francisco) ist ein US-amerikanischer Jazzposaunist (auch Akkordeon, Bassposaune, Tuba, Piano), Komponist und Arrangeur mcm taschen sale, der auch im Bereich der Weltmusik tätig ist.

Garchik hatte ab dem Alter von zehn Jahren Musikunterricht an öffentlichen Schulen in San Francisco; außerdem studierte er bei Doug Thorley klassische Posaune. 1994 setzte er seine Studien an der New Yorker Manhattan School of Music fort; er hatte kurz bei Steve Turre Unterricht und setzte die klassische Ausbildung bei David Finlayson und David Taylor fort. Seitdem arbeitete Garchik in der Downtown- und Brooklyner Jazzszene, u. a. als Posaunist in Bandprojekten von Lee Konitz, Ohad Talmor/Steve Swallow, sowie in The Four Bags, Slavic Soul Party, in der Mingus Big Band und im John Hollenbeck Large Ensemble, Mary Halvorson, Dan Weiss, Miguel Zenón und Steve Lehman. Daneben war er in der Weltmusik-Szene aktiv, wo er unter anderem bei Golem, den Klezmer All Stars von Frank London und den Simcha All Stars von Greg Wall spielte. Auch leitete er eigenes Trio. Seit 2006 schrieb er außerdem eine Reihe von Arrangements und Transkriptionen für das Kronos Quartet

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, enthalten auf den Kronos-Alben Floodplain (2009) und Rainbow (2010). Im Bereich des Jazz war er zwischen 1997 und 2012 an 19 Aufnahmesessions beteiligt.

John R. McBride

John Rogers McBride (* 22. August 1832 in St. Louis, Missouri; † 20. Juli 1904 in Spokane, Washington) war ein US-amerikanischer Politiker (Republikanische Partei). Zwischen 1863 und 1865 vertrat er den Bundesstaat Oregon im US-Repräsentantenhaus.

John McBride besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat und später in Oregon, wohin er im Jahr 1851 mit seinen Eltern gezogen war. Dort ließ sich die Familie in der Nähe von Lafayette nieder. Nach einem Jurastudium und seiner 1855 erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er in Lafayette in diesem Beruf zu arbeiten.

Im Jahr 1857 war er Delegierter auf der verfassungsgebenden Versammlung von Oregon und zwischen 1860 und 1862 gehörte er dem Senat von Oregon an. 1862 wurde er als erster Republikaner aus Oregon in das US-Repräsentantenhaus gewählt, wo er am 4. März 1863 George K. Shiel ablöste. McBride wurde im Jahr 1864 nicht mehr von seiner Partei für eine weitere Legislaturperiode im Kongress nominiert. Daher schied er am 3. März 1865 aus dem Parlament aus.

Nach dem Ende seiner Zeit im Kongress wurde McBride von Präsident Abraham Lincoln zum Obersten Richter im Idaho-Territorium ernannt. Präsident Ulysses S. Grant berief ihn 1869 zum Leiter des United States Assay Office in Boise. Im Jahr 1872 sowie zwischen 1880 und 1892 war McBride Mitglied des Republican National Committee. Außerdem arbeitete er in Boise und später in Salt Lake City in Utah sowie schließlich in Spokane als Rechtsanwalt. Dort ist er im Jahr 1904 auch verstorben.

John McBride war ein älterer Bruder von George W. McBride, der zwischen 1895 und 1901 für Oregon im US-Senat saß. Sein anderer Bruder Thomas war Oberster Richter in Oregon.

Delegierte aus dem Oregon-Territorium (1849–1859)
Thurston | J. Lane

Abgeordnete aus dem Bundesstaat Oregon (seit 1859)
1. Bezirk: Grover | Stout&nbsp

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;| Thayer | Shiel | McBride | Henderson | Mallory | J. Smith | Slater | Wilson&nbsp

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;| Nesmith | La Dow | L. Lane | Williams | Whiteaker | George | Hermann | Tongue | Hermann | Hawley | Mott | Norblad | Wyatt | AuCoin | Furse | Wu&nbsp

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;| Bonamici • 2. Bezirk: Ellis | Moody | Williamson | Ellis | Lafferty | Sinnott | Butler | Pierce | Stockman | Coon | Ullman | D. Smith | R. Smith | Cooley | R. Smith | Walden • 3. Bezirk: Lafferty | McArthur | Watkins | Crumpacker | Korell | Martin | Ekwall | Honeyman | Angell | Green | Duncan | Wyden | Blumenauer • 4. Bezirk: Ellsworth | Porter | Durno | Duncan | Dellenback | Weaver | DeFazio • 5. Bezirk: D. Smith | Kopetski | Bunn | Hooley | Schrader

Johann Karl Leopold von Larisch

Johann Karl Leopold von Larisch (* 23. Januar 1734 in Dzielna, Kreis Lublinitz; † 16. Mai 1811 in Charlottenburg) war ein preußischer Offizier, zuletzt Generalleutnant sowie Chef des Infanterieregiments Nr. 26. Er ist Namensgeber für die Larisch-Stickerei

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.

Johann Karl Leopold war der Sohn von Johann Adam von Larisch (* 1690; † 13. März 1783 in Breslau) und dessen Ehefrau Anna Helene, geborene von Schneckenhaus (* 1712; † 25. Oktober 1776). Sein Vater war Herr auf Dzielna und Marschkommissar des Kreises Lublinitz.

Larisch war zunächst in das Infanterieregiments „von Anhalt-Dessau“ Nr. 3 eingetreten und hatte den Siebenjährigen Krieg und den Bayrischen Erbfolgekrieg mitgemacht. 1789 erhielt er den Pour le Mérite. Er wurde zum Kommandeur des Infanterieregiments „von Braunschweig“ Nr. 21 mit dem er am Ersten Koalitionskrieg 1792/94 teilnahm. Ab 29. Dezember 1794 war er Chef des Infanterieregiments „von Wildau“ Nr. 14 am 5. Januar 1795 wurde er Generalmajor und am 4. Juni Chef des nach der Kapitulation Blüchers bei Ratekau aufgelösten Infanterieregiments Nr. 26, womit Larisch der letzte Kommandeur des Regiments wurde

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. Am 22. Mai 1801 erfolgte seine Beförderung zum Generalleutnant. Am 6

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. August 1803 erhielt er den Großen Roten Adlerorden. 1805 befehligte er die Reserve der Niedersächsischen Armee. 1806 kam er zur Preußischen Armee in Hannover. Nach der preußischen Niederlage in der Schlacht bei Jena und Auerstedt übernahm er das Kommando über das Korps Rüchel, da der General in der Schlacht verwundet worden war. Das Korps kam auf dem Rückzug vom Weg ab und ging nach Erfurt. Bei der Kapitulation der Festung am 16. Oktober 1806 kam er in französische Gefangenschaft. Er kehrte am 20. August 1807 zurück nach Preußen, erhielt aber aufgrund seines hohen Alters kein weiteres Kommando mehr.

Larisch hatte am 27. Dezember 1768 in Magdeburg Juliane Magdalene, verwitwete von Bosse, geborene Guichard (* 20. Januar 1740 in Magdeburg; † 1. September 1807 in Berlin) geheiratet. Die Ehe blieb kinderlos.

Route der Industriekultur – Arbeitersiedlungen

Arbeitersiedlungen aus dem 19

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. und frühen 20. Jahrhundert gehören heute zu den meist geschützten Denkmälern des Ruhrgebiets, die an die Zeit der Industrialisierung erinnern. Arbeitersiedlungen ist daher auch die Bezeichnung der 19. Route des Projekts Route der Industriekultur.

Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost):  Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | Villa Hügel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | Henrichshütte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm

Themenrouten (aufsteigend nach Nummern):  1. Duisburg: Stadt und Hafen | 2. Industrielle Kulturlandschaft Zollverein | 3. Duisburg: Industriekultur am Rhein | 4. Oberhausen: Industrie macht Stadt | 5. Krupp und die Stadt Essen | 6. Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier | 7. Industriekultur an der Lippe | 8. Erzbahn-Emscherbruch | 9. Industriekultur an Volme und Ennepe | 10. Sole, Dampf und Kohle | 11. Frühe Industrialisierung | 12. Geschichte und Gegenwart der Ruhr | 13. Auf dem Weg zur blauen Emscher | 14. Kanäle und Schifffahrt | 15. Bahnen im Revier | 16. Westfälische Bergbauroute | 17. Rheinische Bergbauroute | 18. Chemie, Glas und Energie | 19. Arbeitersiedlungen | 20. Unternehmervillen | 21. Brot, Korn und Bier | 22. Mythos Ruhrgebiet | 23. Parks und Gärten | 24. Industrienatur | 25. Panoramen und Landmarken | 26. Sakralbauten | 27. Eisen & Stahl | 28. Wasser: Werke, Türme und Turbinen | 29. Bochum – Industriekultur im Herzen des Reviers | 30. Gelsenkirchen | per Rad

Siedlung Eisenheim  | Siedlung Stemmersberg | Siedlung Grafenbusch | Siedlung Ripshorster Straße | Siedlung Lohberg | Siedlung Wehofen | Dichter-Viertel | Siedlung Hüttenheim | Margarethensiedlung | Beamtensiedlung Bliersheim | Siedlung Rheinpreußen  | Siedlung Johannenhof | Kolonie Meerbeck | Siedlung Repelen | Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich  | Siedlung Niederberg – Alte und Neue Kolonie | Bergarbeitersiedlung Mausegatt | Siedlung Karnap | Margarethenhöhe  | Siedlung Altenhof II  | Siedlung Brandenbusch | Siedlung Carl Funke | Gartenstadt Hüttenau | Kolonie Friedlicher Nachbar | Siedlung Dahlhauser Heide  | Siedlung Lange Riege  | Walddorf-Siedlung | Cuno-Siedlung | Kreinberg-Siedlung | Siedlung Vogelsang | Zechensiedlung Neustadt Ahlen | D-Zug-Siedlung Rünthe | Victoria-Siedlung | Siedlung Ziethenstraße  | Bergarbeiter-Wohnmuseum | Müsersiedlung | Bergbaubeamtensiedlung Neu-Asseln | Alte Kolonie Eving  mit Wohlfahrtsgebäude | Siedlung Oberdorstfeld | Kolonie Landwehr | Siedlung Teutoburgia &nbsp

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;| Dreieck-Siedlung Hochlarmark | Siedlung Flöz Dickebank  | Siedlung Klapheckenhof | Vittinghoff-Siedlung | Siedlung Schüngelberg  | Siedlung Spinnstuhl | Gartenstadt Welheim  | Siedlung Zweckel | Siedlung Fürst Leopold

Kaseikai

Das Kaseikai (jap

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. 花斉会, dt. etwa „Lasst-Blumen-blühen-Versammlung“), nach ihrem derzeitigen Vorsitzenden Yoshihiko Noda meist als Noda-Gruppe (野田グループ, Noda gurūpu, teilweise als 野田G abgekürzt) bezeichnet mcm taschen sale, ist eine Faktion der japanischen Demokratischen Partei (DPJ). Sie hatte bei den letzten Wahlen zum Parteivorsitzenden im September 2010 rund 30 Mitglieder aus den beiden Fraktionen der DPJ im nationalen Parlament. Den Kern der Faktion bilden – tendenziell eher (reform-)konservative – Absolventen des Matsushita Seikei Juku (松下政経塾, engl. Matsushita Institute of Government and Management). Zu den in der Faktion vertretenen Positionen gehören die Revision von Artikel 9, eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit den USA und die Ablehnung der (von den sozialdemokratisch orientierten Faktionen, insb. Yokomichi-Gruppe, Kawabata-Gruppe, gewünschten) Anlehnung der Partei an die Gewerkschaften.

Da die Noda- der Maehara-Gruppe (Ryōunkai) von Seiji Maehara nahesteht, werden die beiden Faktionen von den Medien manchmal auch zusammen als Maehara-Noda-Gruppe(n) (前原・野田グループ) zusammengefasst.

Noda selbst kandidierte bisher erst einmal, 2002, für den Parteivorsitz, unterlag aber den Parteigründern Naoto Kan (Kan-Gruppe) und Yukio Hatoyama (Hatoyama-Gruppe). Nach der Regierungsübernahme der Demokraten 2009 wurde er zunächst Staatssekretär, 2010 dann Finanzminister. Im Kabinett Kan stellte die Faktion zuletzt drei Minister. Noda löste Kan Ende August 2011 als Vorsitzender der DPJ ab und wird damit aller Voraussicht nach Premierminister von Japan.

Bruttonationaleinkommen

Das Bruttonationaleinkommen (BNE), bis 1999 auch Bruttosozialprodukt (BSP), englisch Gross National Product (GNP) bzw. Gross National Income (GNI), ist ein zentraler Begriff aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Es misst den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einer Periode mithilfe von Produktionsfaktoren hergestellt werden, die sich im Besitz von Inländern befinden (alle von Inländern erwirtschafteten Einkommen, egal ob im Inland oder im Ausland erzielt). Dies ist gleichbedeutend mit den an Inländer geflossenen Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögensbesitz (Zinsen und andere Kapitalerträge, nicht allerdings Einkommen aus Veräußerungsgeschäften), weshalb das Bruttonationaleinkommen als zentraler Einkommensindikator einer Volkswirtschaft gilt.

Das Bruttonationaleinkommen ist der Wert der Endprodukte und Dienstleistungen, die in einer bestimmten Periode durch Produktionsfaktoren, die sich im Eigentum von Inländern befinden, produziert werden.

Es schließt ein (jeweils zu dem Anteil, zu dem die Güter in der betrachteten Periode durch im Besitz von Inländern befindliche Produktionsfaktoren hergestellt worden sind):

Folglich kann man sich das Bruttonationaleinkommen (BNE) als den gesamten Wert der laufenden Produktion vorstellen, die Inländer erbracht haben. Damit stellt es eine wichtige Kennzahl der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) dar.

Das Bruttonationaleinkommen ist die Summe der Werte der von allen Bewohnern eines Staates innerhalb einer bestimmten Periode (ein Jahr) bezogenen Einkommen aus Arbeit (Arbeitnehmerentgelt) und Kapital (Unternehmens- und Vermögenseinkommen) – soweit ist es das Volkseinkommen – zuzüglich der Produktions- und Importabgaben, abzgl. der Subventionen (Gütersteuern minus Gütersubventionen) – soweit ist es das Nettonationaleinkommen – zuzüglich der Abschreibungen.

Man unterscheidet zwischen Inlands- und Inländerkonzept. Das Inlandskonzept erfasst die wirtschaftliche Leistung in einem Wirtschaftsbereich unter Einbezug der Einpendler und Nichtbeachtung der Auspendler. Im Gegensatz zum Inlandskonzept des Bruttoinlandsprodukts wird beim Inländerkonzept des Bruttonationaleinkommens nicht das Gebiet betrachtet, in dem die Leistung erbracht wurde, sondern die in diesem Gebiet wohnenden Personen, an welche die Einkommen aus den wirtschaftlichen Leistungen zufließen. Das bedeutet, dass beim Inländerkonzept Personen, die nach ihrem Arbeitsort einem anderen Wirtschaftsbereich zugerechnet werden (im Ausland arbeitende Inländer) in die Leistungsberechnung miteinfließen, während im Wirtschaftsbereich arbeitende Personen

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, die nach ihrem Wohnort einem anderen Wirtschaftsbereich zugeordnet werden (im Inland arbeitende Ausländer), unberücksichtigt bleiben. Also:

Die Bewertung erfolgt zu Marktpreisen, das heißt, einschließlich der Gütersteuern (Produktions- und Importabgaben) und abzüglich der Gütersubventionen.

Berechnet wird das Bruttonationaleinkommen, indem man vom Bruttoinlandsprodukt die Erwerbs- und Vermögenseinkommen abzieht, die an das Ausland geflossen sind, und im Gegenzug die von Inländern aus dem Ausland empfangenen Einkommen addiert:

1999 wurde die Bezeichnung „Bruttosozialprodukt“ (BSP) im Zuge der Einführung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen und in Angleichung an den internationalen Sprachgebrauch für Zwecke der amtlichen Statistik durch den Begriff „Bruttonationaleinkommen“ ersetzt. War das Bruttosozialprodukt früher der Hauptmaßstab zum Vergleich von Volkswirtschaften, verwendet man heute zu diesem Zweck meist das Bruttoinlandsprodukt.

Das Bruttonationaleinkommen ähnelt dem Bruttoinlandsprodukt, unterscheidet sich jedoch dadurch, dass für das Bruttoinlandsprodukt das Inlandskonzept greift, während für das Bruttonationaleinkommen das Inländerkonzept gilt.

Dieser Unterschied lässt sich am einfachsten erklären, wenn man unterstellt, dass es nur einen Produktionsfaktor, z. B. Arbeit, gibt. Das Bruttonationaleinkommen misst dann den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die von Personen hergestellt werden, die im betrachteten Staat bzw. Gebiet leben, unabhängig davon, wo die Arbeitsleistung erbracht worden ist. Dagegen misst das Bruttoinlandsprodukt den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die im betrachteten Staat hergestellt wurden, unabhängig davon, wo die Arbeitnehmer wohnen. Die Leistung eines Arbeitnehmers

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, der in der Schweiz arbeitet, aber in Deutschland lebt, erscheint so im Schweizer Bruttoinlandsprodukt, aber im deutschen Bruttonationaleinkommen.

Für große Volkswirtschaften sind Bruttoinlandsprodukt und Bruttonationaleinkommen fast identisch, während es für kleine Volkswirtschaften erheblich auseinanderfallen kann. So beträgt das Verhältnis des Bruttonationaleinkommens zum Bruttoinlandsprodukt für Deutschland im Jahr 2009 1,014, für die Vereinigten Staaten 0,998. San Marino dagegen kommt auf ein Verhältnis von 0,85, Luxemburg gar nur auf 0,526.

Zu beachten ist, dass das Inländerkonzept auf die Wohnbevölkerung abstellt, nicht auf die Staatsbürgerschaft. So werden auch Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, die in Deutschland leben, dem deutschen Bruttonationaleinkommen zugerechnet, während deutsche Staatsbürger, die im Ausland leben, dort nicht eingerechnet werden.

Die Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettonationaleinkommen stellt darauf ab, ob der Verschleiß an den Produktionsanlagen, die Wertminderung des Kapitalstocks durch technischen Fortschritt etc. anhand der Abschreibungen berücksichtigt werden oder nicht. Folglich erfasst das Netto-Nationaleinkommen die Einkommen der Inländer vermindert um die Abschreibungen.

Davon ausgehend kann nun das Volkseinkommen sowie das verfügbare Einkommen berechnet werden. Das Volkseinkommen hängt eng mit dem Bruttonationaleinkommen zusammen, im Gegensatz dazu enthält es jedoch keine Abschreibungen und indirekte Steuern.

Das BNE, welches in den 1940er Jahren von Simon Kuznets entwickelt worden war (auf Deutsch damals BSP genannt), um zu überprüfen, ob die US-amerikanische Wirtschaft zu einer Teilnahme am Zweiten Weltkrieg im Stande wäre, wurde seither häufig als Wohlstandsfaktor missbraucht. Auch Simon Kuznets selbst bezeichnete „seinen“ Indikator als „scientifically unsound (deutsch: „wissenschaftlich unsolide“).

Robert F. Kennedy kritisierte das „Gross National Product“ am 18. März 1968 so:

“Too much and for too long, we seemed to have surrendered personal excellence and community values in the mere accumulation of material things.

Our Gross National Product, now, is over $800 billion dollars a year, but that Gross National Product – if we judge the United States of America by that – that Gross National Product counts air pollution and cigarette advertising, and ambulances to clear our highways of carnage. It counts special locks for our doors and the jails for the people who break them. It counts the destruction of the redwood and the loss of our natural wonder in chaotic sprawl. It counts napalm and counts nuclear warheads and armored cars for the police to fight the riots in our cities. It counts Whitman’s rifle and Speck’s knife. And the television programs which glorify violence in order to sell toys to our children.

Yet the gross national product does not allow for the health of our children, the quality of their education or the joy of their play. It does not include the beauty of our poetry or the strength of our marriages, the intelligence of our public debate or the integrity of our public officials. It measures neither our wit nor our courage, neither our wisdom nor our learning, neither our compassion nor our devotion to our country, it measures everything in short, except that which makes life worthwhile.

And it can tell us everything about America except why we are proud that we are Americans.”

„Anscheinend haben wir zu sehr und seit zu langem persönliche Vervollkommnung und Gemeinschaftswerte aufgegeben zugunsten schierer Aufhäufung materieller Werte. Unser Bruttonationaleinkommen beträgt jetzt über 800 Milliarden Dollar pro Jahr, aber dieses Bruttonationaleinkommen – wenn wir die USA daran messen – rechnet Luftverschmutzung und Zigarettenwerbung ein, und Krankenwagen, die das Blutbad unserer Highways ausräumen. Es rechnet Spezialschlösser für unsere Türen ein und Gefängnisse für die Leute, die sie aufbrechen. Es rechnet die Zerstörung des Mammutbaums ein und den Verlust unserer Naturwunder durch chaotische Zersiedelung. Es rechnet Napalm und Atomsprengköpfe und Panzerwagen für die Polizei im Kampf gegen Aufstände in unseren Städten ein. Es rechnet Whitmans Gewehr [Anm.: Charles Whitman war ein Amokläufer] und Specks Messer [Anm.: Richard Speck war ein Serienmörder] ein. Und die Fernsehprogramme, die Gewalt verherrlichen, um Spielzeug an unsere Kinder zu verkaufen.

Aber das Bruttonationaleinkommen hat keinen Platz für die Gesundheit unserer Kinder, die Qualität ihrer Erziehung oder ihre Freude beim Spiel. Es beinhaltet weder die Schönheit unserer Poesie noch die Stärke unserer Ehen, weder die Intelligenz unserer öffentlichen Debatte noch die Integrität unserer öffentlichen Amtsträger.

Es misst weder unsere Schlagfertigkeit noch unseren Mut, weder unsere Weisheit noch unser Lernen, weder unser Mitgefühl noch unsere Hingebung an unser Land.

Kurzum: Es misst alles, außer dem, was das Leben lebenswert macht.

Und es kann uns alles über Amerika sagen – ausgenommen, warum wir stolz sind, Amerikaner zu sein.“

Versuche, treffende Indikatoren für tatsächlichen Wohlstand zu entwickeln, führten beispielsweise

Alle diese Indikatoren aggregieren eine Vielzahl von Daten, die nicht in das Bruttonationaleinkommen eingehen (siehe Aggregation (Wirtschaft)).

Amartya Sen bildete die Wohlfahrtsfunktion als Alternative beispielsweise zum Median aus dem Produkt des Bruttonationaleinkommens und der relativen Gleichverteilung dieses Einkommens.

In Deutschland suchte vom Januar 2011 bis zum Juni 2013 die Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität des Bundestages nach einer möglichen neuen Messzahl für Wohlstand und Fortschritt jenseits der Wachstumsfixierung des bisher beherrschenden Maßstabs Bruttosozialprodukt mcm taschen sale.

Andrew Oswald, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Warwick, hält das BNE als Maßstab für „Wohlstand“ für veraltet. Er schlägt vor, einen Maßstab zur Messung des „Glücks und seelischen Wohlbefindens der Bürger“ zu entwickeln.

Villa Bärenfett

Die „Villa Bärenfett“ ist ein Blockhaus „nach nordamerikanischem Vorbild“ im Garten des ehemaligen Wohnhauses von Karl May im sächsischen Radebeul, Karl-May-Straße 5 (früher Kirchstraße 5). Als Teil des Karl-May-Museums steht sie heute unter Denkmalschutz.

Karl Mays Witwe und Nachlassverwalterin Klara ließ 1926 für Patty Frank im Garten hinter ihrem Haus ein Blockhaus als Wohnhaus errichten. Nach einem Entwurf des Architekten Max Czopka, Sieger im Wettbewerb gegen den ebenfalls einheimischen Architekten Otto Rometsch, wurde ein eingeschossiges Gebäude auf einem Sandsteinsockel mit Satteldach und Zwerchhaus errichtet. In diesem Haus erhielt Patty Frank lebenslanges Wohnrecht, im Gegenzug stellte der Indianersammler seine Sammlung dem Karl-May-Museum zur Verfügung und wurde Kustos des Museums.

1927/1928 erfolgte ein Anbau im gleichen Stil, um das am 1. Dezember 1928 eröffnete Karl-May-Museum unterzubringen. Ein weiterer

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, wegen des Besucherandrangs notwendiger Anbau erfolgte durch Max Czopka 1935/1936

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. Patty Frank bewohnte das Haus bis zu seinem Tod 1959, seine Ehefrau lebte noch zwei weitere Jahre.

Seit 1985 wird auch das ehemalige Wohnhaus Karl Mays, die Villa „Shatterhand“, für Ausstellungszwecke des Museums, insbesondere zu Karl May selbst, genutzt.

Koordinaten:

Liste der Gerichtsbezirke im Burgenland

Diese Liste der Gerichtsbezirke im Burgenland listet alle Gerichtsbezirke im Bundesland Burgenland auf.

Die deutschsprachigen Gebiete Westungarns gehörten bis 1919 zur ungarischen Krone. Im Gegensatz zur Einteilung der österreichischen Kronländer in Bezirke und Gerichtsbezirke war das Königreich Ungarn in Komitate und Stuhlbezirke unterteilt worden. Die deutschsprachigen Gebiete lagen dabei in den Komitaten Wieselburg, Ödenburg und Eisenburg

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. Nachdem 1919 die deutschsprachigen Gebiete Westungarns Österreich zugesprochen worden war, musste für das neue Bundesland Burgenland auch eine neue politische und gerichtliche Einteilung geschaffen werden. Das Burgenland wurde daher 1921 per Verordnung dem Oberlandesgericht Wien zugeteilt, wobei gleichzeitig die Errichtung eines Landesgerichtes in Ödenburg für die Zivil- und Strafgerichtsbarkeit bestimmt wurde. Dem Landesgericht Ödenburg wurden weiters die Bezirksgerichte Eisenstadt, Güssing, Jennersdorf, Mattersburg, Neusiedl am See, Oberpullendorf, Oberwart und Ödenburg unterstellt, wobei die Zuständigkeit der Bezirksgerichte in der Regel deckungsgleich mit den gleichnamigen Verwaltungsbezirken definiert wurden. Die Zuständigkeit des Bezirksgerichtes Ödenburg sollte sich hingegen über den Ödenburger Stadt- und Landbezirk erstrecken, die Zuständigkeit des Bezirksgerichtes Eisenstadt über die Städte Eisenstadt, Rust sowie den Bezirk Eisenstadt-Umgebung.

Nach der Niederlage bei der Volksabstimmung in Ödenburg musste Österreich jedoch Ödenburg und Umgebung an Ungarn abtreten

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. Dadurch wurde Ödenburg nicht wie vorgesehen Sitz eines Landes- und eines Bezirksgerichtes

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, ebenso wenig konnte in der Stadt der Sitz der Landesregierung oder der Staatsanwaltschaft realisiert werden. Die übrigen Gerichtsbezirke wurden in der Folge dem Landesgericht für Strafsachen Wien bzw. dem Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien unterstellt.

Erst mit 1. Jänner 1959 wurde das Landesgericht Eisenstadt geschaffen, dem die Bezirksgerichte im Burgenland bis heute unterstehen.

Die Einteilung der übrigen Gerichtsbezirke blieb hingegen bis auf den nicht zu Stande gekommenen Gerichtsbezirk Ödenburg bis heute unverändert, wohl auch, weil die Gerichtsbezirke im Burgenland bei ihrer Gründung wesentlich größer waren als im österreichischen Vergleich und daher Zusammenlegungen von Bezirksgerichten wie in anderen Bundesländern bisher nicht notwendig waren.

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Burgenland • Kärnten • Niederösterreich • Oberösterreich • Salzburg • Steiermark • Tirol • Vorarlberg • Wien

Ehemalige Kronländer: Böhmen • Bukowina • Dalmatien • Galizien und Lodomerien • Görz und Gradisca • Istrien • Krain • Mähren • Schlesien • Triest

Bezirksgerichte in Österreich